IT-Haftpflicht: Tipps und Infos rund um Schutz und Absicherung

IT-Haftpflicht – unabdingbar für IT-Dienstleister

Wenn Sie selbstständig in der IT-Branche tätig sind, benötigen Sie eine Haftpflicht. Teilweise werden Kundenverträge ohne Haftpflicht gar nicht vergeben. Sorgen Sie daher für ausreichend Schutz. Auf was es zu achten gilt, erfahren Sie hier.

Eine IT-Haftpflicht ist Pflicht

Vor allem Dienstleister wie Webdesigner, IT-Projektleiter & SAP-Berater brauchen eine IT-Haftpflichtversicherung.

Beim Programmieren von Webseiten oder Online-Shops können schnell Fehler passieren, die Ihnen als selbstständiger IT-ler teuer zu stehen kommen können. Vor allem Urheberrechtsverletzungen können horrende Schadensersatzforderungen nach sich ziehen. Gut, wenn Sie in solch einem Fall versichert sind – und zwar über eine IT-Haftpflicht.

Die IT-Haftpflicht ist eine Berufshaftpflicht, die speziell auf die Bedürfnisse eines IT-Dienstleisters zugeschnitten ist. Versichert sind alle Vermögensschäden. Personen- und Sachschaden müssen Sie hingegen extra mit einer Betriebshaftpflicht  absichern.

Basis- und Extraschutz bei einer IT-Haftpflicht

Jede IT-Haftpflicht besitzt einen Basisschutz. Dieser umfasst:

  • Schäden innerhalb der Nachmeldefrist
  • Umsatz-/Gewinnausfall beim Auftraggeber; zum Beispiel, wenn Sie einen Fehler beim   Einspielen eines  System-Updates für einen Online-Shop machen und der Kunde dadurch mehrere Stunden oder Tage offline ist.
  • Beschädigung und Löschung fremder Daten

Zudem gibt es zusätzliche Versicherungsleistungen, die nicht bei jeder Versicherung integriert, aber für Sie als IT-dienstleister wichtig sind.

  • Subsidiäre Rückwärtsversicherung; hier übernimmt der Versicherer einen Schaden, der in der Vergangenheit entstanden ist und jetzt erst vom Kunden entdeckt wurde. Tritt nur in Kraft, wenn Sie zum damaligen Zeitpunkt bei einer anderen Versicherung unter Vertrag waren.
  • Verletzung von Schutz- und Urheberrechten

Darauf sollten Sie beim Abschluss Ihrer IT-Haftpflicht achten

  • Empfehlenswert ist die Vereinbarung einer All-Risk-Deckung. Hier sind in der Regel sämtliche IT-Dienstleistungen versichert. Ausnahme sind Leistungen, die im Vertrag explizit ausgeschlossen werden.
  • Wichtig ist es, auch Ihr IT-Equipment abzusichern. Bei einem Brand, Wasserschaden oder Einbruch übernimmt eine Inhaltsversicherung inklusive Elektronikversicherung die entstandenen Kosten für PC, Laptop und Co.
  • Auch gegen Hackerangriffe sollten Sie sich als IT-Dienstleister schützen. Dafür gibt es Cyber-Versicherungen, die zusätzlich abgeschlossen werden müssen. Cyber-Versicherungen übernehmen Schäden, die beim Auftraggeber oder bei Ihnen entstehen.
  • Vergleichen Sie vor dem Abschluss einer IT-Haftpflicht mehrere Angebote miteinander und achten Sie auf ausreichend und individuell abgestimmten Schutz.
  • Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihr Versicherungsschutz noch ausreicht.

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