HDI beteiligt sich an Inkasso-Startup Troy

Versicherer HDI Group wird Investor

Troy will „Europas freundlichstes Inkassounternehmen“ werden. Nach der erfolgreichen Expansion in die Niederlande kann das Fintech jetzt einen einstelligen Millionenbetrag an frischen Investitionen einsammeln. Neu mit dabei: die HDI Group.

Erfolgreiche Finanzierungsrunde

Quelle: Troy

Dass Inkasso auch kundenfreundlich und digital sein kann, beweist das Fintech Troy mit seiner innovativen Inkasso-App. Das 2017 im nordrhein-westfälischen Lippstadt gegründete Start-Up beschäftigt mittlerweile 40 Mitarbeiter und hat vor kurzem in die Niederlande expandiert. Zudem konnte Troy jetzt eine dritte Finanzierungsrunde erfolgreich abschließen. Neuer Investor des Fintechs ist die Hannover Digital Investments GmbH, die VC-Gesellschaft des Versicherungskonzerns HDI Group. Auch die Bestandsinvestoren Avala Capital, eCapital entrepreneurial Partners AG, der High-Tech Gründerfonds sowie die Business Angels und Gründer von Raisin/Weltsparen Georgadze, Freund und Stephan vergrößerten ihr Engagement. Troy erhält aus der Runde einen einstelligen Millionenbetrag, der für das weitere Wachstum der Firma genutzt werden soll. Als nächsten größeren Schritt peilt das Inkasso-Fintech eine große Finanzierungsrunde mit internationalen Venture Capitalists an, die Mitte 2021 stattfinden soll.

Neuer Investor HDI

Der Einstieg des Versicherers HDI ist ein Meilenstein für Troy, denn Versicherungsunternehmen zählen zu den wichtigsten Kunden im Inkassosegment. Offenbar hat der neue Ansatz des Fintechs, Inkasso freundlich und kundenorientiert aufzubereiten, den Versicherer überzeugt: „Die Technologie von Troy ist ein vielversprechender, innovativer Ansatz, das Forderungsmanagement kundenorientiert zu digitalisieren“, erklärt Dr. Martin Weldi, Leiter des Corporate Developments der HDI Group anlässlich der Beteiligung. Trotzt allgemein sinkender Inkasso-Volumina in Deutschland nehme man eine stark zunehmende Nachfrage nach dem kundenerhaltenden Inkasso von Troy wahr, sagt Philip Rürup, Gründer und CEO von Troy. Daher werde man weiter offensiv investieren, um die Marktposition als freundlichstes Inkassounternehmen Europas auszubauen.

So funktioniert Troy

Troy kombiniert die jahrzehntelange Inkasso-Erfahrung seiner Gründer mit Digitaltechnologie und erfolgversprechenden Marketing-Methoden. Zahlungspflichtige Kunden werden mittels Machine Learning entsprechend ihrer persönlichen Präferenzen angesprochen. Über die Cloud-basierte Troy-Plattform können sich Kunden einfach um Zahlungen kümmern, individuelle Lösungen beantragen und sich jederzeit einen Überblick über die Inkasso-Vorgänge verschaffen. Es sei wichtig, den Menschen in dem Prozess das Schamgefühl zu nehmen, betont CEO Rürup gegenüber dem Online-Magazin Financeforward. So erreiche Troy insgesamt bessere Rückzahlungsquoten als die etablierten Player. Seit März 2020 bietet Troy auch flexibilisierte Lösungen für Kunden, die von der Corona-Krise betroffen sind.

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