Fintech N26 will eigene Versicherung auf den Markt bringen

Ein neuer Schritt in die Unabhängigkeit

N26 hat die Partnerschaft mit dem deutschen Insurtech Clark beendet. Der Grund: Man wolle vermehrt ähnliche Funktionen selbst anbieten.

Kooperation auf dem österreichischen Markt bleibt unberührt

Quelle: N26

Nach rund drei Jahren hat die Berliner Neobank N26 die Zusammenarbeit mit dem Insurtech Clark beendet. Zum 11. September würden die gemeinsamen Vermittlerverträge gekündigt, heißt es in einer Mail von N26. Ein eigenes Versicherungsprodukt von N26 könnte nun die Lücke füllen. Das Ende der Kooperation kommt plötzlich. Erst im Juni 2020 haben beide Partner ihr gemeinsames Angebot auf dem österreichischen Markt platziert.

„Wir stellen heute das Versicherungsfeature in der N26-App planmäßig ein“, heißt es von einem N26-Sprecher auf Anfrage von Finance Forward. Zunächst sollen alle bestehenden Verträge, die deutsche N26-Kunden bei Clark abgeschlossen haben, beendet werden. Die Kooperation für Kunden in Österreich soll aber bestehen bleiben.

N26 will mehr Funktionen selbst anbieten

N26 könnte künftig ein eigenes Versicherungsprodukt anbieten. „Es ist unsere Vision, den N26-Kunden in Deutschland mehr Funktionen selbst anbieten zu können“, so der N26-Sprecher. „Daher prüfen wir derzeit eine Reihe von Möglichkeiten, um unser Versicherungsangebot in der N26-App zu verbessern.“

Die Berliner Smartphone-Bank will sich offenbar Schritt für Schritt vom Plattformmodell verabschieden. Vor Clark beendete N26 im vergangenen Jahr das Investmentangebot über den Robo-Advisor Vaamo.

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