Zahnzusatz-Policen im Test von Finanztest

Jede dritte Zahnzusatzversicherung schneidet mit einem „Sehr gut“ ab

Finanztest hat in der Ausgabe 6/2020 stolze 249 Zahnzusatz-Policen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis fällt überraschend positiv aus. Rund ein Drittel der getesteten Policen wurde mit einem „Sehr gut“ bewertet.

Bewertungskriterien und Testsieger

88 von 249 Zahnzusatz-Policen sind im Magazin Finanztest (Ausgabe 6/2020) mit „sehr gut“ bewertet worden.

Die Zeitschrift Finanztest hat den Test gemacht und zusammen mit der Stiftung Warentest 249 Zahnzusatz-Policen auf Herz und Nieren überprüft. Untersucht wurden die Tarife „aller Versicherer auf dem deutschen Markt […], deren Angebote Versicherten aller gesetzlichen Krankenkassen offenstehen. Stichtag war der 1. März 2020“. Bewertet wurden dabei folgende Kriterien:

  • Regelversorgung (zehn Prozent Gewichtung)
  • Privatversorgung ohne Inlays und Implantate (40 Prozent)
  • Inlay- beziehungsweise Implantatversorgung (jeweils 20 Prozent Gewichtung)
  • jährliche Summenbegrenzung für alle Tarifleistungen (zehn Prozent Gewichtung)

Das erfreuliche Ergebnis: 88 von ihnen sind mit „sehr gut“ bewertet worden. Das sind 15 mehr als im Vorjahr. Die Tarife erhielten in allen Teilbereichen die Bestnote 0,5. Zu den aktuellen Testsiegern gehören folgende Policen:

  • „Mehr Zahn 100“ und „Mehr Zahn 100 + Mehr Zahnvorsorge Bonus“ der Barmenia Krankenversicherung AG
  • „Zahn Prestige Plus“ der Bayerischen Beamten
  • „Zahnschutz Premium Plus“ der DA Deutsche Allgemeine Versicherung AG (DA Direkt)
  • „ZZ Pro 100“ der Huk-Coburg-Krankenversicherung AG
  • „Z100 (Komfort 100)“ der Nürnberger Krankenversicherung AG
  • „ZZ Exclusive“ der Versicherer im Raum der Kirchen Krankenversicherung AG
  • „Plus“ der WGV-Versicherung AG.

Unterschiede bei den Zusatzleistungen

Insgesamt wurde laut Finanztest etwa jeder dritte Tarif mit „sehr gut“ bewertet. Weitere knapp 30 Prozent der getesteten Produkte bekamen das Qualitätsurteil „gut“. Größere Unterschiede gibt es unter den Spitzentarifen bei den Zusatzleistungen. Der Hansemerkur-Tarif übernimmt beispielsweise im Bereich „Akkupunktur, Hypnose, Narkose“ keine und im Bereich „professionelle Zahnreinigung“ nur eingeschränkte Leistungen. Andere Produkte übernehmen hier mehr oder auch weniger Leistungen.

Um unter den sehr gut bewerteten Tarifen den passenden für sich selbst zu finden, rät Finanztest: „Viele Menschen finden es […] beruhigend, für alle Eventualitäten versichert zu sein. Wir empfehlen, bei der Entscheidung zwischen mehreren Angeboten mit dem gleichen Qualitätsurteil den Tarif mit den gewünschten Zusatzleistungen zu nehmen.“

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